Freitag, 10. August 2012

Karibik | St. Lucia: Castries

Schön, dass Ihr wieder da seid! Wir sind heute in St. Lucia. Ich bin extra ganz früh aufgestanden, weil der Kapitän gesagt hat, dass es heute um spektakuläre Milimeterarbeit geht. Die Hafeneinfahrt ist sehr schmal und wir kreuzen die Einflugschneise des Flughafens. Die Landebahn ist direkt neben unserem Pier.

So, wo sind wir denn hier? Ah, hier legen wir gleich an. Der große Gebäudekomplex ist das Shoppingcenter.


Weiter rechts ist das Zentrum von Castries, der Hauptstadt von St. Lucia.


Weiter rechts ist der Containerhafen.


Aber kein Flugzeug in Sicht... Ich gehe nochmal zum Bug. Ach ja, da vorne, da drücken sich die ganzen anderen Leute rum. Hier sieht man die enge Einfahrt in den Hafen. Rechts daneben beginnt die Landebahn. Und ja, da kommt auch ein Flugzeug! Zugegeben, ein kleines. Aber in der Karibik fallen die Transportmöglichkeiten ja alle etwas kleiner aus.


Gleich ist es gelandet!


 Ja, da! Okay, ganz so aufregend war es nicht. Aber es ist schon interessant, den Flugzeugen zuzusehen. Hier starten und landen nämlich relativ viele Maschinen.


Zuerst gehen wir mal frühstücken. Und dann geht es ab nach Castries! Raus aus dem Hafengelände. Am Ufer entlang.


Wir schauen uns etwas in der Stadt um. Die "Geschäfte" sind hier witzig. Entweder, die Geschäfte sind so aufgebaut wie die guten, alten Kaufmannsläden. Oder es gibt solche kleinen Häuschen, in denen die Menschen ihre Waren anbieten. Auch einige Garküchen gibt es am Straßenrand. Aber da bin ich schon froh, dass wir auf dem Schiff genug zu Essen bekommen haben...


Der arme Baum hat wohl ordentlich Blätter gelassen...


Anscheinend ist hier ein beliebter Treffpunkt zum Biertrinken. Auf dem Boden liegen nämlich ganz viele unterschiedliche Kronkorken.


Das hier ist das Rathaus. Es ist sehr belebt hier. Viele Einheimische, die sich nicht an den wenigen Touristen stören, die durch ihre Stadt irren.


Gegenüber ist ein Platz. Eigentlich wollte ich nur die bunten Pfosten fotografieren. Aber hinten an der Hausecke seht Ihr einige Leute stehen. Sie stehen an bei einem Schreiber. Anscheinend ist Analphabetismus hier sehr weit verbreitet, so dass in der Nähe öffentlicher Einrichtungen immer Schreiber zu finden sind, die für einige Dollar anderen beim Ausfüllen ihrer Formulare helfen.


Hier steht auch ein Denkmal für den Namensgeber der Stadt.


Das hier ist die Katholische Kathedrale, die Basilica of the Immaculate Conception. Links seht Ihr noch einige Zweige des 400 Jahre alten Regenbaumes (Samaan Tree) auf dem angrenzenden Derek-Walcott-Square.


Das Innere der Kirche ist reich verziert mit Wandmalereien. Eine solche Pracht haben wir bislang noch in keiner karibischen Kirche gesehen!


Die Straße hinter der Kirche.


Wir schlendern zur Markthalle.


In der Mitte gibt es einen inzwischen trockenen Brunnen.


Drumherum sind in vielen Reihen dicht an dicht Stände aufgebaut. Hier an diesen unbenutzten Ständen könnt ihr sehen, wie sie aufgebaut sind. Auf den Treppen werden die Waren aufgebaut. Unten können sie verstaut werden, wenn der Stand geschlossen ist. Es ist angenehm, dass einem hier niemand hinterher läuft. Man kann in Ruhe schauen und dann handeln, wenn man sich entschieden hat.


Wir gehen zurück zum Schiff. Auf dem Weg dorthin kommen wir an diesem tollen Baum vorbei.


Wir schauen zufällig auf die Steine am Ufer und entdecken einen Krebs! Hier gibt es auch Seeigel, alle gut getarnt zwischen den Steinen.


Da sieht man schon unser Schiff!


Lasst uns noch etwas ausruhen an der Ufermauer. Dieser Ausblick ist so schön. Kommt er Euch bekannt vor? Ich habe das Foto hier schon einmal verscrappt.


Was ist denn hier an der Mauer? Schon wieder ein Krebs!


Ganz viele Krebse! Da, seht ihr?! Drei Stück auf den nassen Steinen! Sie sonnen sich, während viele weitere Krebse sich zwischen den Steinen verstecken. Ihr müsst doch keine Angst haben, ich will Euch nur fotografieren!


Ich gehe wieder aufs Schiff. Ich will den Ausblick noch etwas genießen, bevor wir ablegen. Hach, da geht es auch schon los! Tschüß, St. Lucia!


Da! Wir fahren an der Flugzeug-Landebahn vorbei! Hier können wir geradeaus drauf gucken. Das sieht schon beieindruckend aus, finde ich!


Und jetzt fahren wir dem Sonnenuntergang entgegen... Schlaft gut und träumt etwas Schönes. Bis morgen!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen