Freitag, 3. August 2012

Karibik | Inselrundfahrt auf Barbados

Da seid Ihr ja wieder. Habt Ihr Euch etwas erholt? Dann steigt in den Bus! Unser erster Halt ist eine Orchideenfarm. Wir gehen einen verschlungenen Weg durch einen großzügig angelegten botanischen Garten, bis wir vor dem ersten Orchideenhaus stehen. Die Pflanzen sind hier in einer Art Gewächshaus mit Netzen geschützt, damit Vögel ihnen nichts an haben können. Die Orchideen hängen hier einfach so herum. Erde brauchen diese hier nicht.


Unglaublich, wie viele Blüten es hier gibt. Die Reiseleiterin meint, so viele Blüten hätte sie hier noch nie auf einmal gesehen. Und sie ist alle zwei Wochen hier. Wir haben Glück! Schaut mal, wie groß manche Blüten sind!


Und die hier!


Und die! So viele unterschiedliche Orchideen.


Wir gehen aus dem Orchideenhaus hinaus und auf einen Hügel, zum nächsten Gewächshaus. Von dort oben haben wir einen guten Blick über die angrenzenden Zuckerrohrfelder. Die haben im Laufe der Jahrhunderte den größten Teil des Regenwaldes verdrängt. Da sind gerade Arbeiter mit der Ernte beschäftigt. Es dauert ein bis zwei Jahre, bis man zum ersten Mal von einer Zuckerrohrpflanze ernten kann.


Im letzten Gewächshaus finde ich einige Bekannte von meiner heimischen Fensterbank. Diese Gesellen brauchen etwas Orchideenerde und sind deshalb in Töpfe gepflanzt. Man weiß wirklich nicht, wo man zuerst hin schauen soll, bei dieser Pracht.







Wir müssen uns trotzdem los reißen. Es geht weiter zur St. John`s Parish Church. Sie liegt auf einem Hügel und von dort aus hat man einen schönen Ausblick auf das Meer. Wenn es nicht gerade dunstig ist...


Das ist die Kirche. Hinein gehen können wir leider nicht. Dort findet gerade ein Gottesdienst statt. Dafür ist so eine Kirche ja auch da.


Auf dem Vorplatz steht ein Mahagoni-Baum. Das hier ist die Schale einer Frucht.


Weiter geht es zum Sunburry Plantagenhaus.


Es wurde bei einem Feuer 1995 zerstört und inzwischen liebevoll wieder aufgebaut. Die Möbel stammen deshalb nicht aus diesem Haus, aber aus der gleichen Gegend und Zeit.


Hier drinnen ist es, als ob die Zeit stehen geblieben ist. Ich kann das Dienstmädchen hören, die Arbeiter draußen und den Plantagenbesitzer, der in sein Büro zurückkehrt. Es ist, als ob die Lady noch immer im Salon sitzt und den Passatwind genießt, der den Salon durchströmt...


Im Garten steht ein uralter Feigenbaum. Die Reiseleiterin erklärt uns, dass diese Bäume womöglich die Namensgeber für die Insel gewesen sind. Barbados heißt "Bärtige". Die Portugiesen sollen die Insel so genannt haben, weil die langen buschigen Luftwurzeln sie daran erinnert haben. Das klingt einleuchtend.


Es geht zurück zum Schiff. Leinen los!


Genehmigen wir uns einen Cocktail vor dem Abendessen? Ich bin dabei!


Zum Nachtisch gibt es heute ein exotisches Früchte-Büffet mit schokoliertem Obst. Sind die Figuren nicht der Knaller?! Ein Hase, ich fasse es nicht!


Und die Eisskulpturen!


Und die Gesichter! Unfassbar! Und ich schneide sonst Wassermelonen einfach nur auf und futtere sie...


Ich stürze mich jetzt auf das Büffet. Guten Appetit! Bis morgen!

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