Montag, 3. März 2014

Lomographie: Testlauf mit der Supersampler

Nach etlichen Monaten und zwei Filmen Testphase ist es an der Zeit, Euch endlich einmal etwas über meine Lomographie Kamera zu erzählen. Ihr habt hier und hier ja schon einige meiner Fotos gesehen.
 

Im letzten Herbst habe ich die SuperSampler gebraucht gekauft. Ein Film war schon drin, also habe ich erst einmal einfach drauf los geknipst.


Eines ist sicher: Wenn in der Anleitung steht "viel Licht", dann meinen die das auch so. Meine Versuche am Wohnzimmerfenster und sogar auf dem Balkon unter dem Vordach sind kaum zu erkennen. Sofort weg damit!


Beim ersten Foto auf einem neuen Film sollte man wohl sicherheitshalber zwei Fotos von der Situation machen. Anfangs kann der Film etwas haken, wie bei den beiden nächsten Fotos. Obwohl das ja auch irgendwie charmant aussehen kann.
 


Warum sich hier die beiden mittleren Linsen quer gestellt haben, kann ich mir nicht erklären. Extra-Platz fürs Journaling?


 Auf jeden Fall sind beim einfach-drauf-los-Probieren ganz viele coole Schnappschüsse entstanden. Wie dieser...

 
... oder dieser.
 

Interessant finde ich auch, die Lomos mit den normalen Fotos zu vergleichen. So sieht es auf dem Platz vor der Kathedrale Santa Ana in Las Palmas auf Gran Canaria wirklich aus.


Oder hier, ein Platz auf Santa Cruz de Las Palmas:

 
 
Manche Plätze erkennt man gar nicht wieder! Auf dem Lomo-Foto sieht der Brunnen eher aus, wie ein Karibik-Strand.
 
 
Und das ist die Realität. Ein großer Beton-Kreis.
 
 

 Und wenn die SuperSampler will, funktioniert sie sogar im Sonnenuntergang.


Und ganz klar: Fotos mit Bewegung sind einfach viel cooler als ...
 
 
... Fotos ohne Bewegung. Ich hatte mich anfangs einfach nicht getraut, mich zu bewegen. Das Foto sollte ja nicht verwackeln. In Zukunft werde ich mutiger sein!


Bleibt zum Schluss noch die Frage, wie man die analogen Fotos schnell und einfach digital bekommt?! Ich habe zuerst einmal ausprobiert, die Fotos abzufotografieren. Bei den momentan schlechten Lichtverhältnissen, ist das sehr schwer. Oft spiegeln Lichtquellen und die verzogene Perspektive muss stellenweise im Bildbearbeitungsprogramm korrigiert werden.

 
Mit dem Scanner ging es schneller und einfacher. Hier stimmt die Perspektive sofort, außerdem schafft der Scanner vier Fotos gleichzeitig. Mit einigen Klicks im Bildbearbeitungsprogramm werden daraus jeweils einzelne Fotos. Und rauschig und körnig sind die Fotos ja sowieso.
 

Momentan liegt meine SuperSampler in der Schublade und wartet auf mehr Licht im Frühling. Dann wird sie sicher wieder viele Einsätze haben!

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