Donnerstag, 30. Mai 2013

Auf den letzten Drücker: Maibowle

Am letzten Tag im Mai haben wir die Gelegenheit genutzt, um uns eine leckere Maibowle anzusetzen. Unser erster Versuch. Fazit nach dem ersten Abschmecken: vielversprechend.

Die Basis für die Maibowle sind in unserem Fall drei Liter trockener Weißwein. Wir haben ihn in eine Schüssel gefüllt und ein Bündel Maikräuter für eine Dreiviertelstunde hinein gehangen. Die Maikräuter sollten schon etwas angewelkt oder kurz im Tiefkühlfach angeforen sein, damit sie ihr Aroma besser entfalten. Die Ziehzeit sollte je nach Menge zwischen 30 Minuten und 2 Stunden betragen. Achtung, weniger ist hier nicht mehr! Sonst geben sie zu viel Cumarin ab und das kann Kopfschmerzen verursachen. Wichtig ist auch, dass die Stielenden nicht in den Wein eingetaucht werden. Sonst wird die Bowle zu bitter. Ich habe das Kräuterbündel an eine Kordel gebunden und diese am Griff unseres Hängeschrankes festgebunden.


Nach dem Entfernen der Maikräuter könnt Ihr die Bowlen-Basis mit Zucker abschmecken. Wenn Ihr die Bowle nicht sofort trinken möchtet, könnt Ihr sie zunächst einmal in Flaschen abfüllen. Am besten natürlich vorher mit heißem Wasser ausspülen und abkühlen lassen.


Mit etwas Kordel, einem handbeschriebenem Anhänger und einer Blüte wird daraus ein schönes kleines Mitbringsel.


Wenn Ihr die Bowle genießen wollt, gießt Ihr sie nach Geschmack mit halbtrockenem Sekt oder Wasser auf. Prost! Lasst es Euch schmecken!

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